Heiliger Josefmaria Escrivá. Gründer des Opus Dei - Diese Website informiert über das Leben und die Botschaft des heiligen Josemaría Escrivá, des Gründers des Opus Dei, und enthält persönliche Zeugnisse zum Das Opus Dei, das ein Weg der Heiligkeit im Alltag und in der beruflichen Arbeit ist. http://www.de.josemariaescriva.info/ <![CDATA[Maria Königin]]> Am 22. August feiert die Kirche das Fest Maria Königin. Betrachten wir mit dem hl. Josefmaria die Szene: "Du darfst dich vollkommen sicher fühlen. Denn die Mutter, die uns geschenkt wurde, ist die Mutter Gottes, die allerseligste Jungfrau, die Königin des Himmels und der Welt".]]> <![CDATA[Mariä Geburt]]> Die katholischen Christen denken oft im Laufe des Jahres an Maria. Wenn wir diese Gelegenheiten nutzen und uns vorstellen, wie sie an unserer Stelle wohl gehandelt hätte, dann lernen wir nach und nach von ihr; und wir werden ihr ähnlich sein, wie die Kinder ihrer Mutter gleichen.]]> <![CDATA[Escrivá in München, Köln, Bonn, Mainz und Aachen]]> Peter Berglar berichtet in seiner Escrivá-Biographie, der heilige Josefmaria habe Deutschland zwischen 1949 und 1960 insgesamt achtmal besucht. Der Autor des folgenden Artikels hat anhand dieser Biographie sowie Berichten von Augenzeugen die Reisen zusammengestellt.

Die erste Reise führte ihn am 30. November 1949 nach München, um den Beginn der Arbeit des Opus Dei in Deutschland vorzubereiten. Am 1. Dezember feierte der Heilige dort erstmals eine heilige Messe in Deutschland. Am selben Tag empfing ihn Kardinal Faulhaber zu einem Gespräch, das in lateinischer Sprache geführt wurde. Der Erzbischof von München und Freising erläuterte ihm insbesondere die pastoralen Probleme im Zusammenhang mit dem Zustrom von katholischen Flüchtlingen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten.

Die nächste Reise durch Deutschland dauerte vom 1. bis zum 5. Mai 1955. Von einer Zusammenkunft mit Mitgliedern im Bonner Althaus, der ersten Niederlassung des Opus Dei in Deutschland, ist eine Tonbandaufzeichnung erhalten. Escrivá sagte unter anderem: “Ich bin sehr froh darüber, in Deutschland zu sein, und ich hege die allergrößte Erwartung auf eine Fülle von Berufungen, die der Herr binnen kurzem schenken wird. Ihr werdet sehen: die Stunde der Ernte ist da! Mein Kind, macht es dir nicht Freude zu sehen, welches Vertrauen der Herr in uns setzt? Es scheint, wie wenn die Fruchtbarkeit der Arbeit davon abhinge, daß wir treu sind. Welche große Verantwortung haben wir! Und wie sehr empfinden wir unsere Gotteskindschaft angesichts des Vertrauens, das Gott uns erweist!” Am 4. Mai 1955 las Escrivá die heilige Messe im Mainzer Dom.

Im Jahre 1955 besuchte der heilige Josefmaria Deutschland noch zweimal, und zwar am 30. November auf der Durchreise sowie am 7. und 8. Dezember. Am 30. November feierte er vor dem Bild “Anbetung der Drei Könige” von Stephan Lochner im Kölner Dom die Heilige Messe. Bei dieser Gelegenheit begegnete ihm im Kölner Dom unvermutet ein Angehöriger des Opus Dei aus Katalonien namens Jordi Campañá, der zu dieser Zeit in Aachen promovierte. Er hatte auf dem Weg von Bonn nach Aachen in Köln Station gemacht, um im Dom die hl. Messe zu besuchen. Campañá hätte gerne kehrtgemacht, um mit dem Gründer nach Bonn zurückzufahren, doch ermunterte ihn Escrivá, die Fahrt nach Aachen fortzusetzen: Die Anwesenheit des Vaters dürfe seine Arbeitsplanung nicht durcheinanderbringen. Später kam der Heilige darauf zu sprechen, es sei bezeichnend für das Opus Dei, sich “in fractione panis” zu begegnen – bei der Eucharistiefeier, wörtlich: beim Brotbrechen.

Im Althaus kam das Gespräch auf Überlegungen der Bonner Mitglieder des Werkes, bald mit der apostolischen Arbeit des Opus Dei in München zu beginnen. Der Gründer des Opus Dei wollte damit aber lieber warten, bis einige Deutsche ins Opus Dei aufgenommen seien. Zur damaligen Zeit gehörten dem Werk in Deutschland noch ausnahmslos Spanier an.

Ein halbes Jahr später, im Juli 1956, reiste Escrivá erneut nach Deutschland. Von Belgien aus fuhr er zunächst nach Aachen. Als er und seine Begleiter im Dom nach der Sakramentskapelle suchten, dachte ein Domschweizer, sie sähen sich lediglich um, und bedeutete ihnen, zunächst dem Eucharistischen Herrn im Tabernakel ihre Verehrung zu erweisen. Dieser unaufdringliche Hinweis hat Josefmaria Escrivá sehr gefreut. Nach Bonn brachte er bei dieser Gelegenheit eine so genannte Predella mit, einen bemalten Sockel für den dreiflügeligen Altaraufsatz der Hauskapelle im Althaus. Dieses Triptychon samt Predella befindet sich heute – nach Wiederherstellung der ursprünglichen Rundbogenform – in einem Zentrum der Frauen des Opus Dei in Köln. Bei diesem Aufenthalt lernte der Gründer die ersten Deutschen kennen, die sich inzwischen dem Werk angeschlossen hatten. Unter ihnen war Klaus Martin Becker, der erste Numerarier. Der Heilige sagte zu ihm: “Als Grundstein mußt du dich in den Boden stampfen lassen, dann kann man darauf bauen.” Josefmaria Escrivá versprach ihm sein besonderes Gebet, damit Gott ihm die Gnade schenke, ein Fundament für das Opus Dei in Deutschland zu werden.

Ein Jahr später, während des nächsten Aufenthaltes in Deutschland am 22. und 24. August 1957, traf Prälat Escrivá in Bonn erneut mit Klaus Martin Becker zusammen, dessen Vater Heinz in der Zwischenzeit in das Opus Dei aufgenommen worden und bald darauf gestorben war. Becker zeigte Escrivá ein Foto, das ihn als Dreijährigen auf einem Esel und daneben seinen Vater darstellt. Sein verstorbener Vater habe es das Foto der drei Esel genannt. Escrivá schrieb auf die Rückseite: “A tal santo, tal peana” –wie der Heilige so der Sockel. Dann notierte er auf der Rückseite eines Fotos von sich selbst: “Otro como aquel” – noch so einer – und schenkte es Becker. Der Heilige deutete den Esel nämlich stets als ein Symbol beharrlicher Dienstbereitschaft. Dann kam Escrivá auf die weitere Ausbreitung der apostolischen Arbeit zu sprechen und regte an, zunächst ein größeres Studentenheim in Köln zu errichten und anschließend den Sitz der Regionalleitung in einen Neubau zu verlegen. Am 24. August 1957 feierte der Heilige zum ersten Mal die heilige Messe in einem Haus der Frauen des Opus Dei in Deutschland, dem Studentinnenheim Eigelstein in der Hülchrather Straße. Er war bereits an den zwei vorausgegangenen Tagen dort gewesen; bei seinem ersten Besuch schenkte er den dort wohnenden Frauen eine Waschmaschine, eine Schleuder und ein Wägelchen für die nasse Wäsche. Er zeigte sich besorgt, daß einige von ihnen sichtlich abgenommen hatten, und bat sie darum, genug zu essen und zu schlafen.

Beim nächsten Besuch vom 21. bis 23. September 1958 befand sich die Leitung der Deutschen Region des Werkes bereits in einer kleinen Wohnung des Hauses Mommsenstraße 27 in Köln-Sülz. Am Nachmittag des 21. Septembers besuchte Prälat Escrivá wiederum das Studentinnenheim Eigelstein. Den dort wohnenden Frauen hatte er aus Holland einen typischen Holzschuh aus Delfter Porzellan mitgebracht. Mit dem Geschenk verband er die Bitte, für die Arbeit des Opus Dei in Holland zu beten, die bald beginnen sollte. Am 22. September fuhr Escrivá zum Kloster Maria Laach in der Eifel. An der rheinischen Romanik gefiel ihm besonders gut die farbige Fassung des Steins. Zeit seines Lebens hatte der Heilige einen ausgeprägten Sinn für Architektur, der zu dieser Zeit noch geschärft wurde von umfangreichen Bauarbeiten an der Villa Tevere, dem Zentralsitz des Opus Dei in Rom. Zurück in Bonn zeigte ihm Peter Blank, ein Jurastudent, der vor einiger Zeit zum Opus Dei gekommen war, eine Postkarte mit der Muttergottes vom Isenheimer Altar des Matthias Grünewald. Diesmal schrieb Escrivá auf die Rückseite: “Sancta Maria, Germaniae Regina, filios tuos adiuva! Bonn, 22-IX-1958.” – Heilige Maria, Königin von Deutschland, hilf deinen Kindern! Nach seiner Gewohnheit rief er Maria jeweils als Königin des Landes an, das er gerade besuchte. Vor seiner Abreise am Vormittag des 23. Septembers verabschiedete er sich von den Frauen im Kölner Zentrum des Werkes. Den Auxiliar-Numerarierinnen sagte er, sie sollten ihren Bekannten und Freundinnen unter den Hausangestellten erklären, daß sie nicht anders als sie selbst sind, aber auch für Gott arbeiten. Er bestärkte Carmen Mouriz, die Leiterin des Zentrums, in ihrem Interesse für die Modewelt, weil der Heilige diesem Tätigkeitsfeld eine große Bedeutung für die Gesellschaft beimaß.

Ein Jahr später – am 15. und 16. September 1959 – besuchte Josefmaria Escrivá erneut den Sitz der Regionalleitung in Köln-Lindenthal. Bei dieser Gelegenheit beauftragte er Dr. Antonio Jiménez, den damaligen Leiter des Werkes in Deutschland, umgehend einen Tabernakel bei der Firma Egino Weinert in Köln zu kaufen, der für eine neue Einrichtung der Frauen bestimmt war. Prälat Escrivá fuhr auch nach Bonn, wo er Rolf Thomas kennenlernte, der später einer seiner engsten Mitarbeiter in Rom werden sollte.

Das letzte Mal in Deutschland war der Gründer des Werkes am 4. und 5. Mai 1960, als er das neue Zentrum der Frauen des Opus Dei in der Kölner Neusser Straße besuchte. Hier erzählte dem Seligen Edith Guntz, daß sie bald nach Wien umziehen würde und daß sie auch bereit sei, nach Rußland umzusiedeln. Dazu antwortete Josefmaria Escrivá, um in einem Land apostolisch zu arbeiten, müsse dort ein Minimum an Freiheit herrschen, und dies sei – zur damaligen Zeit – in Rußland nicht gegeben. Er fügte hinzu : “Meine Tochter, ich bete für die Einheit eures Landes. Ich bete auch für Berlin, das ist eine Pflicht der Gerechtigkeit. Ihr müßt in allen Gegenden Deutschlands arbeiten – welch unermeßliches Feld wartet auf Euch!”

Bei seinen Aufenthalten in Köln hat Josefmaria Escrivá etliche Male die heilige Messe im Dom am Altar der Stadtpatrone von Stephan Lochner gefeiert sowie bei einer Gelegenheit in St. Andreas am Grab des heiligen Albertus Magnus.

Der heilige Josefmaria hat im Zusammenhang mit seinen Reisen nach Deutschland bzw. mit Studienaufenthalten von Angehörigen des Opus Dei in Rom verschiedene christliche Bräuche kennengelernt, von denen er zwei in das familiäre Brauchtum des Opus Dei in aller Welt übernahm: Bei seinem Besuch Ende November/Anfang Dezember 1955 sah er erstmals einen Adventskranz, den es weder in seiner Heimat noch in Italien gab. Seither ist er weltweit in allen Zentren des Opus Dei ein fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit. Dr. Alfonso Par, der erste Priester, der 1952 nach Deutschland gekommen war, verbrachte das Weihnachtsfest 1954 in Rom. Am Heiligen Abend erkundigte sich der heilige Josefmaria nach den Weihnachtsbräuchen in verschiedenen Ländern. Par erzählte, daß in deutschen Familien vor der Bescherung die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium gelesen wird. Daraufhin sagte Escrivá: “Dann wollen auch wir es so halten. Lies bitte selbst vor.” Seitdem ist auch diese Sitte im ganzen Opus Dei verbreitet.

Im Kölner Dom hängen an der Ostwand des nördlichen Seitenschiffes, links neben der sogenannten Schmuckmadonna eine Reihe schlichter bronzefarbener Stäbe an einer Eisenstange. Eine lateinische Inschrift darunter besagt, daß die Zahl der Stäbe den Jahren entspricht, die der Erzbischof der Kirche von Köln vorsteht: “Quod pendere vides baculos, tot Episcopus annos huic Agrippinae praefuit Ecclesiae.” Der Heilige hat die Stäbe wahrscheinlich im September 1958 erstmals gesehen und übernahm die Idee für die Kapelle des heiligen Erzengels Michael am Zentralsitz des Werkes in Rom. Dort zeigen sie an, seit wievielen Jahren der jeweilige Prälat des Opus Dei dieses Amt bekleidet. Ein weiteres gestalterisches Element, das der heilige Josefmaria aus Köln übernahm, ist der Taubenbrunnen von Ewald Mataré westlich vom Hauptportal des Domes, eine schneckenförmige Wasserrinne. Im internationalen Priesterseminar der Prälatur Opus Dei in Rom wurde Jahre später ein ähnlicher Brunnen gebaut, nach dem der kleine Platz, auf dem er steht, “Schneckenplatz” heißt.

Aus Der selige Josemaria Escrivá. Informationsblatt Nr. 21, Köln, Mai 2002]]>
<![CDATA[Es änderte sich nichts - und doch alles]]> Als ich 24 Jahre alt war, war ich schon mitten im Architekturstudium, immer unterwegs in Sachen Pferde und im Begriff, zum ersten Mal meine Bilder auszustellen. Alles in allem ein Programm, das mich in Atem hielt und mir wenig Zeit ließ, über den Sinn meines Lebens nachzudenken. Aber genau dann nahm mein Leben plötzlich eine andere Richtung: Auf die Einladung eines Freundes hin machte ich Besinnungstage, die vom Opus Dei betreut wurden.]]> <![CDATA[Bin ich zu etwas Konkretem geboren?]]> Mein Glaube hilft mir in der Arbeit und in der Familie. Das tägliche Gebet und das Gebet des Rosenkranzes helfen mir, verständnisvoller und geduldiger mit den Leuten zu sein. Und wenn ich bei der Arbeit sehr müde bin, denke ich an Jesus, der sich für uns ans Kreuz nageln ließ und ich sage mir: "Du musst weitermachen." Aber das Wichtigste für mich ist, dass ich jetzt eine Antwort auf die wichtigsten Fragen meines Lebens habe. ]]> <![CDATA[18.8.1938]]> Mehrere Jahre lang hält er zahlreiche geistliche Besinnungstage für Priester, Ordensleute, Männer, Frauen und junge Leute. Heute beginnt er mit Exerzitien für die Ordensfrauen des [...]]]> <![CDATA[Auf anziehende Weise über den Glauben sprechen]]> August 2011. In einer Stierkampfarena findet ein Treffen von Jugendlichen mit dem damaligen Prälaten des Opus Dei, Bischof Javier Echevarría, statt. Sonsoles erhebt sich und fragt, wie sie auf anziehende Weise mit ihren Freundinnen über den Glauben sprechen kann.]]> <![CDATA[Die Liebe zur Muttergottes]]> "Vater, wie können wir die Muttergottes so zärtlich lieben wie die Kinder?"]]>