Heiliger Josefmaria Escrivá. Gründer des Opus Dei
 

Harambee- internationale Initiative für Afrika

Am 6. Oktober 2015 wird die Heiligsprechung von Josemaría Escrivá 13 Jahre her sein. Aus diesem Anlass wurde damals die Asociación Harambee Africa International ins Leben gerufen. Sie fördert Erziehungsprogramme in Afrika und über Afrika. Dazu zählen Entwicklungsprojekte südlich der Sahara und Initiativen zur Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung in der übrigen Welt, die das Ziel haben, die Werte, Qualitäten und Zukunftsperspektiven der afrikanischen Kultur zu verbreiten.

Der Aufruf des hl. Josefmaria zur christlichen Solidarität
Afrika ist ein Kontinent mit ungeheuren Ressourcen und ebenso großen Problemen. Er stellt einen eindringlichen Appell an das Gewissen der Christen und aller Männer und Frauen guten Willens dar, denn, wie der heilige Josefmaria sagte, „ein Mensch oder eine Gesellschaft, die nicht auf Not und Ungerechtigkeit reagieren und sich nicht bemühen, sie zu lindern, sind kein Mensch und keine Gesellschaft nach dem Maße des liebenden Herzens Christi. Alle Christen müssen denselben Wunsch haben, den Menschen zu dienen. Sonst ist ihr Christentum nicht das Wort und das Leben Jesu, sondern eine Maske und ein Betrug vor Gott und den Menschen.“

Alle zusammen
Auf Swahili heißt harambee "alle zusammen". Es ist der Ruf der Fischer, wenn sie die Netze ans Ufer ziehen; es ist ein Aufruf, mit vereinten Kräften ein Problem zu lösen oder eine Arbeit in Angriff zu nehmen, wie etwa einer Familie in einer schwierigen Lage zu helfen, eine Schule, einen Kultraum oder ein Haus zu bauen. Jeder trägt bei, was er kann, er gibt Geld oder Materialien, aber alle handeln gemeinsam: Alle geben und alle empfangen.

Das Projekt Harambee ist eine Initiative des Organisationskomitees für die Heiligsprechung von Josemaría Escrivá, dem Gründer des Opus Dei. Sie sollte ein konkreter Ausdruck der Dankbarkeit gegenüber Gott sein und, ganz im Sinne des neuen Heiligen, den Teilnehmern an der Feier und allen, die bei dieser Aktion mitmachen wollten, die Möglichkeit geben, Bildungs- und Erziehungsprogramme in Afrika finanziell zu unterstützen. Es geht weiterhin darum, Menschen auszubilden, die ihrerseits zu Erziehern werden, und auf diese Weise einen „circulus virtuosus“ – einen Kreislauf von Tugenden – in Gang zu setzen, der nach und nach alle Bereiche der Gesellschaft beeinflusst. Bildung öffnet die Türen zur Arbeit, zur Selbstständigkeit, zum materiellen wie geistigen Fortschritt. Die eigentliche Herausforderung für Afrika ist, dass die Afrikaner selbst, Männer wie Frauen, alle ihre Fähigkeiten entfalten und so zu Baumeistern ihres eigenen Fortschritts werden.

Projekte finanzieren und Afrika bekannt machen
Die hauptsächliche Arbeit der Nichtregierungsorganisation Harambee Afrika International ONLUS (HAI) besteht darin, Bildungsprogramme zu finanzieren, die normalerweise in den Händen von Afrikanern liegen.

An zweiter Stelle setzt HAI einen Internationalen Preis für Fernsehreportagen und Dokumentarsendungen über Afrika aus. Zusätzlich werden Bildungs- und Kommunikationsprogramme gefördert, die eine ausgewogene Kenntnis Afrikas anstreben. Von Bedeutung ist auch der Versuch, die stereotype Berichterstattung über diesen Kontinent zu überwinden, zum Beispiel mittels Symposien oder Foren von Experten, durch die Feier eines „Harambee-Tages“ und die Erarbeitung von didaktischem Material für Schulen.

Die Spendensuche für die Bildungsprojekte ist eine weitere Aufgabe von HAI. In diesem Zusammenhang gibt es in öffentlichen und privaten Schulen Veranstaltungen zur Sensibilisierung für diese Probleme, sei es als Konzerte, als Theaterstücke o.a. Mögliche Spender werden eingeladen, es gibt Arbeitsessen mit Leuten, die in diesem Bereich arbeiten, es werden Bitten um Spenden an Banken und Unternehmen gerichtet oder Arbeitsprojekte öffentlichen – nationalen oder internationalen – Gremien vorgestellt.

Daten zu Projekten bis 2011
Wie kann ich mitmachen?


http://www.de.josemariaescriva.info/artikel/harambee-internationale-initiative-fur-afrika