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Zweiter internationaler Wettbewerb Harambee 2002 – Reportagen über Afrika

24 Januar 2006

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Das Projekt Harambee 2002 wurde aus Anlaß der Heiligsprechung von Josefmaria Escrivá gestartet. Es unterstützt Bildungs- und Erziehungsprogramme südlich der Sahara. In diesen Tagen wurde zum zweiten Mal ein Preis für Dokumentarsendungen zum Thema “Afrika bekannt machen” ausgesetzt.

Das Ziel dieses Preisausschreibens ist es, die öffentliche Meinung gezielter auf Afrika aufmerksam zu machen für positive Aspekte seiner Aktualität zu sensibilisieren. Es sollen folgende negative Haltungen bekämpft bzw. überwunden werden:

- Das Totschweigen, Zeichen einer Haltung, die Afrika als inexistent und unwichtig für das internationale Panorama und seine Perspektiven erklärt;
- Die stereotype Berichterstattung der Medien in Bezug auf Afrika, in der sich die Aufmerksamkeit auf die Kriege, die Naturkatastrophen und die dramatischen Zustände in der Gesellschaft und im Gesundheitswesen beschränkt. Diese begrenzte Sichtweise nimmt die Realität dieses Kontinents nur ausschnittweise zur Kenntnis und läßt die täglichen Fortschritte außer Acht.

Für diesen Wettbewerb können Tele-Reportagen und Dokumentarsendungen eingereicht werden, die Themen aus dem Bereich von Ethnik, Religion und Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur entsprechend der spezifischen Gegebenheiten in der Zone südlich der Sahara behandeln. Unter Harambee 2002 erhält man weitere Informationen über die Voraussetzungen und die Modalitäten der Teilnahme an diesem Wettbewerb.

Die erste Preisverleihung, für die 51 Dokumentationen eingereicht wurden, fand am 15. November 2004 in Rom statt.

Das Projekt Harambee 2002 war eine Initiative des Organisationskomitees für die Heiligsprechung von Josefmaria Escrivá, dem Gründer des Opus Dei. Sie sollte ein konkreter Ausdruck der Dankbarkeit gegenüber Gott sein und, ganz im Sinne des neuen Heiligen, den Teilnehmern an der Feier und allen, die bei dieser Aktion mitmachen wollten, die Möglichkeit geben, Bildungs- und Erziehungsprogramme in Afrika finanziell zu unterstützen.

Afrika ist ein Kontinent mit ungeheuren Ressourcen und ebenso großen Problemen. Er stellt einen eindringlichen Appell an das Gewissen der Christen und aller Männer und Frauen guten Willens dar. Folgende Worte des heiligen Josefmaria weisen in dieselbe Richtung: „Ein Mensch oder eine Gesellschaft, die auf die Not und die Ungerechtigkeit nicht reagieren und sich nicht bemühen, sie zu lindern, sind nicht Mensch und nicht Gesellschaft nach dem Maße des liebenden Herzens Christi. Unter ständiger Bewahrung eines weiten Freiheitsraumes bei der Ausarbeitung und Anwendung konkreter Lösungen und folglich innerhalb eines selbstverständlichen Pluralismus müssen die Christen in ihrem Eifer übereinstimmen, der Menschheit zu dienen. Sonst wäre ihr Christentum nicht das Wort und das Leben Jesu, sondern eine Maske und ein Betrug.“ (Christus begegnen, Nr. 167)