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Den Angelus mit dem hl. Josefmaria beten

21 März 2012

Stichwörter: Gebet, Muttergottes
Während des Gebetes des Angelus am 7. Juli 1974 in Santiago de Chile. Der hl. Josefmaria legt mit einer liebevollen Geste seine Hände auf den Kopf eines der anwesenden Jugendlichen.
Während des Gebetes des Angelus am 7. Juli 1974 in Santiago de Chile. Der hl. Josefmaria legt mit einer liebevollen Geste seine Hände auf den Kopf eines der anwesenden Jugendlichen.
Wenn es 12 Uhr Mittag war, erhob sich der hl. Josefmaria, verbunden mit dem Heiligen Vater und Tausenden von Christen auf der ganzen Welt, um den Angelus, den Engel des Herrn, zu beten. Bischof Álvaro del Portillo erinnerte sich gut daran: „Nach Erledigung der Post betete er zur Mittagsstunde den Angelus. Das war ein wichtiger Augenblick im Tagesablauf, weil es das Gespräch eines Kindes mit der Gottesmutter war und weil er von da an begann, sich auf die Messe des nächsten Tages zu konzentrieren, während er im Laufe des Vormittags dem Herrn für die Messe dankte, die er am Morgen gefeiert hatte.“

Aus dem Buch: Álvaro del Portillo, Über den Gründer des Opus Dei


Gebete, die ihn immer wieder staunen ließen
Bischof Javier Echevarría erinnert sich, dass er oft „mit ihm die täglichen mündliche Gebete verrichtet hat, wie etwa die fünfzehn Geheimnisse des Rosenkranzes, den Angelus (...). Er kommentierte dazu, dass wir durch diese Anrufungen die Gegenwart Gottes in uns stärken, denn das mündliche Gebet ist keine Wiederholung von Wörtern, sondern ein liebendes Zwiegespräch. Er betete mit echter Andacht, er nährte mit diesen Gebeten sein inneres Leben und entzündete dadurch immer neu sein Feuer der Liebe zu Gott, das seine Gespräch mit ihm durchglühte. Das Gebet des Avemaria mit der Wiederholung des Dominus tecum [„Der Herr ist mit dir“] half ihm, zu tiefen Erkenntnissen über die Einwohnung des Heiligen Geistes in der Seele Mareins zu gelangen. Wir, die wir ihn beten hörten, waren bewegt von der Zartheit, mit der er das Wort „Mutter Gottes“ aussprach, weil er entdeckt hatte, welche Kraft davon ausgeht, dass die Mutter Gottes auch unsere Mutter ist, „deine und meine“, wie er zu sagen pflegte. Er sprach auch das Wort „jetzt“ ganz klar aus und bat Maria inbrünstig um ihre Fürsprache für seine Anliegen; oder er betonte das „in der Stunde unseres Todes“, um wirklich um ihre Hilfe in diesem entscheidenden Augenblick zu bitten.“

Aus dem Buch: Memoria del Beato Josemaría Escrivá, Erinnerungen an den Seligen Josemaría Escrivá, Ein Gespräch mit Javier Echevarría. Dieses Buch ist noch nicht auf Deutsch erschienen.

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