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Persönliche Zeugnisse

Meine Begegnung mit dem hl. Josefmaria in den Katakomben

Meine Begegnung mit dem Werk ist wirklich interessant gewesen, voller kleiner Zeichen von Seiten Gottes. Man sagt, dass er alles einsetzt, wenn er uns sucht, und meine Geschichte ist ein Beweis dafür!

8 Mai 2010

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Es war an einem Tag Ende September während der europäischen Woche des Kulturerbes. Ich erklärte gerade einer Gruppe von hoch interessierten Spaniern die Sebastian-Katakombe, wo ich Führungen auf französisch, italienisch und spanisch mache.
Am Ende des Rundganges kam ein Mädchen zu mir, bedankte sich für die gute Erklärung und sagte mir, ich spräche gut spanisch. Dann wollte sie mir den Gebetszettel des hl. Josefmaria geben, aber ich sagte, er interessiere mich nicht.
Als sie erfuhr, dass ich Französin bin und aus der Bretagne komme, fragte sie mich, ob ich Constance B. kennte. Bevor sie ging, gab ich ihr meine Mailadresse.

Kurz darauf bat mich ein guter Freund, ihn in die Prälaturkirche Maria vom Frieden zu begleiten, wo der Gründer des Opus Dei liegt. Dort verbrachten wir zwei Stunden im Gebet... und es gefiel mir sehr gut dort. Nach einigen Wochen fragte ich meinen Freund, ob er noch einmal dorthin gehen wollte. Gleichzeitig versuchte ich, ein Treffen mit dem Mädchen aus den Katakomben zu organisieren. Schließlich fand ich die Zeit, in Ruhe mit ihr und auch mit der Französin aus der Bretagne zu sprechen. So lernte ich den hl. Josefmaria und das Opus Dei kennen. Diese Begegnung mit dem Werk ist wirklich interessant gewesen, voller kleiner Zeichen von Seiten Gottes. Man sagt, dass er alles einsetzt, wenn er uns sucht, und meine Geschichte ist ein Beweis dafür!

Da ich noch Zweifel habe, wende ich mich jeden Tag an den hl. Josefmaria und bete zu ihm, damit er mir Gnaden erwirkt. Hier sind zwei schlichte Beispiele dafür.

Einmal fuhr ich von Nantes nach Paris, wo ich ein Flugzeug nach Rom nehmen wollte. Als ich überprüfte, ob ich meine Fahrkarte hätte, stellte ich fest, dass sie nicht mehr in meiner Tasche war. Das besorgte mich sehr, denn es war eine Fahrkarte für den TGV (Schnellzug), die ich drei Monate zuvor per Internet gekauft hatte. Man konnte sie weder umtauschen noch sich erstatten lassen. Ich vertraute mich dem hl. Josefmaria an und zehn Minuten später fand ich sie zu Hause im Abfalleimer, obwohl meine Mutter versicherte, dass sie diesen bereits geleert hätte. Sie können sich meine Freude vorstellen!

Ein anderes Mal stieg ich aus dem Bus und nahm die Metro. Nach zwei Stationen fiel mir auf, dass ich eine Mappe im Bus vergessen hatte, die Originaldiplome und beglaubigte Kopien anderer Unterlagen enthielte. Noch während ich aus der U-Bahn stieg, um in die entgegengesetzte Richtung zurückzufahren, begann ich, zum hl. Josefmaria zu beten. So unwahrscheinlich es klingt, aber ich fand den Bus und darin die Mappe mit allen Unterlagen.

Durch die kleinen Dinge jeden Tages offenbart sich Gott, und mein ungewöhnliches Zusammentreffen mit dem Opus Dei in der Sebastian-Katakombe ist der Weg gewesen, um ihm nahe zu kommen.