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Persönliche Zeugnisse

Mein Mann änderte sich

Kay Kiernan, Hausfrau und Mutter, Großmutter und Urgroßmutter, Irland

16 Dezember 2008

Stichwörter: Freude, Ehe, Opus Dei, Lebensplan, Christliche Berufung, Wille Gottes
Vor einigen Jahren ist mein Mann gestorben. Er war Alkoholiker, und das war für uns alle sehr schwierig. Als ich zum Opus Dei kam, verstand er meine Berufung nicht und widersetzte sich eine Zeitlang der Tatsache, dass ich zu den Bildungsmitteln ging, die im Werk erteilt werden. Damals legte ich diese Probleme in die Hände des heiligen Josefmaria.

Mein Mann lernte den heiligen Josemaría dann kennen. So änderte er sich nach und nach und wurde schließlich sogar Mitarbeiter. Manchmal stand er wieder auf, wenn er merkte, dass er sich schlafen gelegt hatte, ohne den Gebetszettel zu beten. Er wollte es auf jeden Fall täglich tun.

Ich bin sicher, dass der Gründer des Opus Dei uns in unserer Ehe geholfen hat. Von einem bestimmten Augenblick an verrichteten wir einige Andachtsübungen gemeinsam. So fragte mich mein Mann: Hast du schon den Besuch beim Allerheiligsten gemacht? oder Wann beten wir den Rosenkranz?

In den letzten Lebensmonaten lag er auf der Intensivstation. Er brauchte eine künstliche Beatmung. Bevor er daran angeschlossen wurde, bat er mich, einen Gebetszettel des heiligen Josefmaria aus seiner Schlafanzugtasche zu nehmen und ihn so anzubringen, dass er ihn sehen konnte. Ich heftete ihn an die gegenüberliegende Wand.

In meinem Leben hat es wie bei allen Freuden und Leiden gegeben, die Gott hat nützen wollen um mich ihm nahe zu bringen. Durch meine Berufung zum Opus Dei ist mir bewusst geworden, dass meine Alltagsbeschäftigungen als Mutter und Großmutter - ich habe 8 Kinder, 25 Enkel und 2 Urenkel - das wichtigste auf der Welt sind. Wir Mütter brauche einen starken Glauben, um ihn an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben. Manchmal sagen meine Enkel zu mir: "Warum bist du immer zufrieden?" und ich antworte ihnen: "Weil ich Gott liebe und weil er mich liebt."

Das Opus Dei hat mir geholfen, Gott nahe zu sein und mich zu bemühen, dass er das Wichtigste in meinem Leben ist. Egal was passiert, ich weiß, dass Gott mich liebt und für mich sorgt.