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Persönliche Zeugnisse

Kein Wunder, dass sie auf seinen Grabstein schrieben: Der Vater

Evgenii Pazukhin, Mitarbeiter an Radioprogrammen, Russland

16 Januar 2009

Stichwörter: Gotteskindschaft, Optimismus
Der vom Vater durch den Sohn gesandte Geist rief Josemaría Escrivá zum vertieften Verständnis für die Gotteskindschaft, welches nicht nur seine Botschaft prägte, sondern ebenso seinen Charakter und seine Taten.

Die Wahrnehmung Gottes als eines liebenden und mitleidenden Vaters schließt die Möglichkeit aus, Gott zu einem Instrument des menschlichen Ehrgeizes und seiner Leidenschaften zu machen.

Das orientiert die Lehre der Kirche neu: weg von Drohungen, hin zu dem hellen und frohen Versprechen des himmlischen Vaters. Daraus leitet sich sowohl Escrivás grenzenloser Optimismus als auch die Spiritualität des Opus Dei ab. Es erklärt den natürlichen Charme des Mannes, seine Zufriedenheit (trotz großer Leiden), seine konstant gute Laune (wahre Heiligkeit ist froh) und die außergewöhnliche Natürlichkeit seines Handelns.

Daher weist er auch jede Heuchelei und Scheinheiligkeit zurück. Es erklärt auch, warum die Leser seiner Werke ausnahmslos von seinem Glück und seiner Freieit berührt sind. Der Gründer des Opus Dei besaß den Mut, die Menschen mit göttlich inspirierter Liebe und Mitgefühl anzusehen, sie mit den Augen des himmlischen Vaters zu sehen. Er wurde der Vater aller, die sich mit Christus auf diesen Pfad der Heiligkeit aufmachen, den er auf der Erde eingebrannt hat. Es passt, dass die geistlichen Kinder des Gründers auf Eingebung Gottes hin ein einziges Wort auf seinen Grabstein schrieben: Der Vater.