Heiliger Josefmaria
Seine Botschaft

Hoffnung

Stichwörter: Bußgesinnung, Hoffnung, Asketischer Kampf, Tugenden
Suche das Einssein mit Gott und sei voller Hoffnung - es ist die Tugend, die Sicherheit verleiht -, denn Jesus wird dir mit dem Lichtglanz seiner Barmherzigkeit auch die finsterste Nacht erhellen.
Im Feuer der Schmiede, 293

Der Herr hat sein Vertrauen in uns gesetzt, um Menschen zur Heiligkeit zu führen, Ihm näherzubringen, sie der Kirche anzugliedern, das Reich Gottes in allen Herzen auszubreiten.(...) Die Adventszeit ist eine Zeit der Hoffnung. Das weite Feld unserer christlichen Berufung, diese Einheit des Lebens, deren Nerv die Gegenwart Gottes, unseres Vaters ist, kann und muß eine tägliche Wirklichkeit sein.
Christus begegnen, 11

Die Gewißheit, mich als Sohn Gottes fühlen zu dürfen, erfüllt mich - und ich möchte, daß es euch ebenso ergeht - mit wirklicher Hoffnung. Als übernatürliche Tugend paßt sie sich, wenn sie uns Geschöpfen eingegossen wird, vollkommen unserer Natur an und ist so zugleich eine sehr menschliche Tugend. Ich bin glücklich in der Gewißheit, daß wir den Himmel erlangen werden, wenn wir treu bleiben bis ans Ende, und daß uns die Seligkeit zuteil werden wird.
Freunde Gottes, 208

Wir müssen uns bei der Beurteilung aller Ereignisse die göttlichen Maßstäbe zu eigen machen und dürfen niemals den übernatürlichen Blick für die Dinge verlieren; wir müssen davon überzeugt sein, daß Jesus sich auch unserer Erbärmlichkeiten bedient, damit seine Herrlichkeit erstrahlt. Wenn ihr also spürt, daß sich in euer Inneres Eigenliebe, Ermüdung, Mutlosigkeit einschleichen, oder wenn euch das Joch der Leidenschaften drückt, dann reagiert sofort und hört auf den Meister, ohne Angst zu haben vor jener traurigen Realität, der jeder von uns unterworfen ist; denn solange wir leben, werden unsere persönlichen Schwächen uns begleiten.
Freunde Gottes, 194

Auf Dich, Herr, habe ich gehofft. - Zu den natürlichen Mitteln habe ich mein Gebet und mein Kreuz hinzugefügt. - Meine Hoffnung wurde nicht zuschanden, wird es niemals sein.
Der Weg, 95