Dokumentation
Historische Stätten in Rom
Kirchengeschichte auf den Spuren des hl. Josefmaria
Wir werden dabei den Schritten des Gründers des Opus Dei folgen und auch seine Worte heranziehen, die diesen Rundgang fruchtbar machen können. Er ist ein guter Führer, um viele bedeutende Orte in Rom kennen zu lernen, die auch er aufsuchte, um durch den Glauben der ersten Christen seinen eigenen Glauben zu stärken.
Der Gründer des Opus Dei fuhr am 23. Juni 1946 zum ersten Mal nach Rom. Dieses Ereignis gibt Zeugnis von vielen Merkmalen seines Lebens. Er überließ sich ohne Einschränkung den Händen Gottes und erfüllte mit heroischer Stärke seinen Willen; er vertraute auf die Kirche und liebte den Papst; er träumte von der apostolischen Ausbreitung – ein scheinbar unerfüllbarer Traum –, und er wollte, dass das Werk römisch, d.h. universal, katholisch sei und auf dem sichtbaren Fundament der Einheit mit der Kirche ruhe, die Petrus verkörpert.
Der hl. Josefmaria wurde einmal gefragt, wann er zum ersten Mal daran gedacht habe, nach Rom zu reisen. Seine Antwort war ebenso kurz wie aufschlussreich: „Ich habe nie daran gedacht, nach Rom zu kommen. Ich musste kommen, weil das Werk römisch geboren wurde.“ (1) Ein anderes Mal erklärte er etwas genauer den Sinn dieses Ausdrucks: Die Kirche – und daher auch das Opus Dei – ist römisch: „Für mich ist römisch das Synonym für katholisch, universal und ökumenisch“, (2) sagte er 1964 bei einem Treffen. Einige Jahre später schrieb er: „Ich verehre mit allen meinen Kräften das Rom des Petrus und des Paulus, das getränkt ist vom Blut der Märtyrer, den Mittelpunkt, von dem so viele hinausgezogen sind in die ganze Welt, um die Heilsbotschaft Christi zu verkünden. Römisch sein bedeutet in keiner Weise Abkapselung, sondern rechte Ökumene; es beinhaltet den Wunsch, das Herz weit zu machen, es allen Menschen mit dem Erlöserverlangen Christi zu öffnen, der alle sucht und alle aufnimmt, weil Er alle zuerst geliebt hat.“(3)
Die Kirche Christi ist römisch, weil die göttliche Vorsehung es so eingerichtet hat, dass sich in Rom der Stuhl Petri befindet, der die Quelle der Einheit und Garantie der Weitergabe des offenbarten Glaubensschatzes ist. Daher ist es logisch, dass die Christen eine immer größere Liebe zu Rom haben. Dann erfüllt sich in jedem von ihnen, was der hl. Josefmaria als Begrüßung zu einigen seiner Söhne sagte, die frisch nach Rom gekommen waren: „Rom wird in euch Spuren hinterlassen – eine tiefe und dauerhafte Spur, wenn ihr die Zeit gut nutzt. Ihr werdet treuere Söhne der Kirche sein und eure Liebe zum Heiligen Vater wird übernatürlicher werden.“ (4)
Erinnerungsstätten der Kirchengeschichte
Der Petersdom
Der Petersplatz
Die Kalixtus-Katakombe
Das Kolosseum
Die Via Appia
Die „edicole“ der Muttergottes
Das Pantheon und die Kirche Santa Maria ‚sopra Minerva’
Das Forum Romanum
Die ersten Hauskirchen und das Baptisterium der Lateranbasilika
Die Kirche Santa Croce in Gerusalemme
Erinnerungen an den hl. Paulus
Anmerkungen
AGP: Generalarchiv der Prälatur Opus Dei
1. Hl. Josefmaria, AGP, P01, 1968, S. 224
2. Hl. Josefmaria, AGP, P01, II-1964, S. 17
3. Hl. Josefmaria, Homilie Loyal zur Kirche, 4.6.1972
Internetseite mit den Schriften des Opus Dei-Gründers
4. Hl. Josefmaria, AGP, P01, 1973, S. 283
Deutsch







Gebet
RSS
YOUTUBE