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Für die Kinder

Die Taufe des kleinen Josefmaria

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Mit dem Fest der Taufe Jesus ist die Weihnachtszeit zu Ende gegangen. Jesus wollte von Johannes getauft werden, um zu zeigen, wie wichtig für uns die Taufe ist, denn durch sie werden wir zu Kindern Gottes, der uns dann liebt wie seinen einzigen Sohn. "Kaum war Jesus getauft und aus dem Wasser gestiegen, da öffnete sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe."

Josemaría Escrivá wurde am 9. Januar 1902 geboren und schon am 13. Januar getauft. Lest in dieser Geschichte, wie man sich diesen Tag in der Familie Escrivá vorstellen kann.

- Josemarias Taufe

Der hl. Josefmaria hat sich gerne an seine Taufe erinnert und war Gott und seinen Eltern immer dankbar dafür. So sagte er uns: "In der Taufe hat Gott, unser Vater, von unserem Leben Besitz ergriffen, es dem Leben Christi eingegliedert und uns den heiligen Geist gesandt." Und er zog auch seine Schlussfolgerungen aus dieser engen Beziehung, die wir mit Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist haben: "Alle Menschen sind Kinder Gottes. Ein Kind kann sich jedoch sehr verschieden seinem Vater gegenüber verhalten. Wir müssen uns bemühen, Kinder zu sein, die begreifen, daß der Herr - in seiner Liebe zu uns als seinen Kindern - will, daß wir in seinem Haus wohnen, inmitten dieser Welt, daß Er dafür gesorgt hat, daß wir zu seiner Familie gehören, daß Er alles mit uns und wir alles mit Ihm teilen."

Vielleicht habt ihr schon gelesen, dass er als kleines Kind fast gestorben wäre. Aber seine Mutter hat für ihn zu Maria gebetet und er wurde gesund. Später machten seine Eltern mit ihm eine Dankeswallfahrt. Das war so:

Der Hausarzt der Familie versuchte mit allen Mitteln, das hohe Fieber zu senken, aber schließlich sagte er zu den Eltern:
„Diese Nacht übersteht er nicht.“
Am nächsten Morgen kam er noch einmal:
„Wann ist der Junge gestorben?“, fragte er.
„Er ist nicht gestorben, Doktor“, antwortete ihm José, Josefmarias Vater. „Und nicht nur das, er ist restlos geheilt.“
Er und seine Frau Dolores, die Mutter des Jungen, hatten Gott versprochen, wenn das Kind gesund würde, die Muttergottes in ihrer Wallfahrtskapelle von Torreciudad in den nahegelegenen Bergen aufsuchen, um ihr zu danken. Nach der Heilung ihres Sohnes begaben sie sich so bald wie möglich zum Gnadenbild, um ihr Versprechen einzulösen. Die Reise führte durch unwegsames und abschüssiges Gelände. José legte den steilen Bergpfad bis zur Kapelle zu Fuß zurück, Dolores saß auf einem Maultier und hielt das Kind in ihren Armen.

Hier gibt es ein Suchrätsel und ein Bild zum Ausmalen zu dieser Geschichte:

- Wallfahrt nach Torreciudad

- Auf dem Weg nach Torreciudad

Und hier könnt ihr noch versuchen, Namen von Familienangehörigen und Freunden von Josefmaria herauszufinden:

Suchrätsel

Wenn ihr jetzt noch sehen wollte, wo der hl. Josefmarai seine Kindheit verbracht hat, dann schaut euch diese Bilder an:

- Fotos aus Barbastro