Persönliche Zeugnisse

Der hl. Josefmaria hat „sich selbst verwirklicht“
Małgorzata Burta aus Siedice in Polen hat polnische Philologie studiert und arbeitet an der Universität von Siedice.
Siedlce, Polen, 13 Februar 2012
Ich begegnete der Botschaft des hl. Josefmaria dank einer Freundin. Es war noch vor der Seligsprechung in einem Zentrum des Opus Dei, das es in der Pięknastraße in Warschau gab. Meine Freundin fühlte sich dort sichtlich wohl, was mich neugierig und neidisch machte.Noch während meines Studiums erteilte ich Ausländern Polnischunterricht. So kam ich auch mit der Pięknastraße in Kontakt. Ich war überrascht, dass meine neue Schülerin immer sehr gut vorbereitet war. Sie war von wahrem Enthusiasmus beflügelt und setzte sich klaglos mit der polnischen Grammatik auseinander. Ebenso besiegte sie ohne Schwierigkeiten die schwierige Phonetik der polnischen Sprache. Eigentlich war ich es, die von dem Unterricht am meisten lernte, denn sie brachte mir gewissenhaftes Arbeiten, Pünktlichkeit und Großzügigkeit bei.

Für mich haben alle Bücher des hl. Josefmaria einen unsichtbaren Untertitel – Der Weg –, da sie zu einem ständigen Unterwegssein und zum Fortschritt im inneren Leben einladen.
Damals half mir die Lektüre des Buches “Der Weg” sehr. Ich vermutete, dass es vielen helfen könnte, zumal es nur kurze Gedanken sind, die einen ernsthaft Studierenden nicht erschrecken, der ja weder Zeit noch Lust hat, sich in dicke theologische Bücher zu vertiefen.“Der Weg“ bewirkt ganz unbemerkt eine Entschleunigung, führt zur Reflexion und erschließt Wege, den täglichen Stress hinter sich zu lassen. Mit ihm gelangt man fast unbemerkt in die Nähe Gottes. Für mich haben alle Bücher des hl. Josefmaria einen unsichtbaren Untertitel – Der Weg –, da sie zu einem ständigen Unterwegssein und zum Fortschritt im inneren Leben einladen. Von ihnen geht unmerklich die Einladung aus, bis zum Gipfel zu gelangen, und, was noch wichtiger ist, sie enthalten konkrete Ratschläge, wie man sich dem Alltag stellen kann, damit er Weg zur Heiligkeit wird.
Der Autor vom Weg hat mich überzeugt, dass es notwendig ist, mir einen Stundenplan zu erstellen, der auch feste persönliche Gebetszeiten vorsieht sowie Zeit einräumt für die Teilnahme an der hl. Messe. Jetzt weiß ich, an Wen ich mich wenden kann, um Hilfe zu bekommen und auf Wen hin ich meine Leben ausrichten will. Auf diese Weise gelingt es mir, die verschiedenen Umstände meines Lebens – die Sorge um die Familie, meine wissenschaftliche und didaktische Leidenschaft – mit übernatürlichem Sinn zu erfüllen.
Ein Blick auf den Gebetszettel des hl. Josefmaria, der mir als Lesezeichen in einem Buch dient, oder den ich auf meinen Schreibtisch neben meinem Terminkalender oder PC lege, lässt mich einem lächelnden Menschen begegnen, der "sich selbst verwirklicht hat", und der mir ohne Worte und geduldig immer wieder sagt: "Es lohnt sich!"

Inhalt
- Ich begann, meinen Alltag anders zu gestalten
- Dem hl. Josefmaria durfte ich mehrmals begegnen
- Mit Hilfe des hl. Josefmaria belasten mich meine Probleme heute weniger
- Ein Künstler mit Pflichtbewusstsein
- Nicolás kam mit dem Down-Syndrom zur Welt
- Kardinal Julian Herranz, Emeritierter Präsident des Päpstlichen Rates für Gesetzestexte, Rom
- Susanna Tamaro
- Der hl. Josefmaria hat „sich selbst verwirklicht“
- Es ist das erste Mal, dass ich an einer Messe des hl. Josefmaria teilnehme
- Von Warschau nach New Jersey mit der Botschaft des hl. Josefmaria im Gepäck
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