Aus seinem Geist
Harambee - Internationale Initiative für Afrika

Afrika ist ein Kontinent mit ungeheuren Ressourcen und ebenso großen Problemen. Er stellt einen eindringlichen Appell an das Gewissen der Christen und aller Männer und Frauen guten Willens dar, denn, wie der heilige Josefmaria sagte, „ein Mensch oder eine Gesellschaft, die nicht auf Not und Ungerechtigkeit reagieren und sich nicht bemühen, sie zu lindern, sind kein Mensch und keine Gesellschaft nach dem Maße des liebenden Herzens Christi. Alle Christen müssen denselben Wunsch haben, den Menschen zu dienen. Sonst ist ihr Christentum nicht das Wort und das Leben Jesu, sondern eine Maske und ein Betrug vor Gott und den Menschen.“

Das Projekt Harambee 2002 war eine Initiative des Organisationskomitees für die Heiligsprechung von Josemaría Escrivá, dem Gründer des Opus Dei. Sie sollte ein konkreter Ausdruck der Dankbarkeit gegenüber Gott sein und, ganz im Sinne des neuen Heiligen, den Teilnehmern an der Feier und allen, die bei dieser Aktion mitmachen wollten, die Möglichkeit geben, Bildungs- und Erziehungsprogramme in Afrika finanziell zu unterstützen. Es geht weiterhin darum, Menschen auszubilden, die ihrerseits zu Erziehern werden, und auf diese Weise einen „circulus virtuosus“ – einen Kreislauf von Tugenden – in Gang zu setzen, der nach und nach alle Bereiche der Gesellschaft beeinflusst. Bildung öffnet die Türen zur Arbeit, zur Selbstständigkeit, zum materiellen wie geistigen Fortschritt. Die eigentliche Herausforderung für Afrika ist, dass die Afrikaner selbst, Männer wie Frauen, alle ihre Fähigkeiten entfalten und so zu Baumeistern ihres eigenen Fortschritts werden.
In den letzten Jahren ist Harambee gewachsen und hat in neuen Gegenden Fuß gefasst. Seit seiner Entstehung sind 30 Initiativen in 18 Ländern südlich der Sahara finanziell unterstützt worden.

An zweiter Stelle setzt HAI einen Internationalen Preis für Fernsehreportagen und Dokumentarsendungen über Afrika aus. Zusätzlich werden Bildungs- und Kommunikationsprogramme gefördert, die eine ausgewogene Kenntnis Afrikas anstreben. Von Bedeutung ist auch der Versuch, die stereotype Berichterstattung über diesen Kontinent zu überwinden, zum Beispiel mittels Symposien oder Foren von Experten, durch die Feier eines „Harambee-Tages“ und die Erarbeitung von didaktischem Material für Schulen.
Die Spendensuche für die Bildungsprojekte ist eine weitere Aufgabe von HAI. In diesem Zusammenhang gibt es in öffentlichen und privaten Schulen Veranstaltungen zur Sensibilisierung für diese Probleme, sei es als Konzerte, als Theaterstücke o.a. Mögliche Spender werden eingeladen, es gibt Arbeitsessen mit Leuten, die in diesem Bereich arbeiten, es werden Bitten um Spenden an Banken und Unternehmen gerichtet oder Arbeitsprojekte öffentlichen – nationalen oder internationalen – Gremien vorgestellt.
Weitere Informationen: www.harambee-africa.org
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