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Persönliche Zeugnisse

Es ist etwas Wunderbares, Priester zu sein

Armando Lasanta, Priester. Alberite, La Rioja, Spanien

27 Januar 2009

Stichwörter: Bußsakrament, Jesus Christus, Frömmigkeit, Priestertum
Dank der christlichen Bildungsmittel, die ich empfange, ist meine Liebe zur Kirche zum Papst und zum Lehramt stetig gewachsen. Es bewegt mich zu sehen, mit welcher Treue der Papst zu Christus steht.

Mir hat das Beispiel des Gründers des Opus Dei sehr geholfen, z.B. wenn er sagt: Das erste und wichtigste ist die Frömmigkeit, der Umgang mit Gott im Gebet, die Feier der heiligen Messe; es gilt, feinfühlig im Umgang miteinander zu sein und den Kranken beizustehen..... Von ihm habe ich gelernt, wie wichtig es außerdem ist, immer froh zu sein, Optimismus auszustrahlen, positiv auf die Schwierigkeiten zu reagieren, die das Leben so mit sich bringt. "Alles gereicht zum Guten" pflegte er zu sagen, und er war auch in der Tat selbst immer gut gelaunt.

Eine weitere heilsame Unruhe, die ich seiner Erfahrung zu verdanken habe, ist die Suche nachBerufungen zum Priestertum. Ich möchte den jungen Männern helfen, dass sie einen möglichen Ruf Gottes und damit einen neuen Sinn in ihrem Leben in der Hingabe an Gott als Priester entdecken. Ihnen erfahrbar machen, dass eine Lebensberufung als Priester etwas Wunderbares, Großartiges ist. Ich selbst bin ja gewissermaßen die Frucht der apostolischen Unruhe des Pfarrers meines Dorfes gewesen.

Was ich noch vom Gründer des Opus Dei gelernt habe, ist dass jede Bildung darauf abzielen muss, die Menschen zum persönlichen Umgang mit Gott zu führen. Die Menschen sollen Christus lieben, ihm nahe kommen. Daher muss der Tabernakel der Kirche der Mittelpunkt des Lebens nicht nur des Priesters, sondern auch der Gemeinde sein; der Herr im Tabernakel sollte ein Bezugspunkt sein, jemand, den sie besuchen, zu dem sie immer kommen können.

Ich erinnere immer alle daran, dass sie die Kommunion mit reinem Herzen empfangen, dass sie, wenn nötig, vorher im Sakrament der Beichte um Verzeihung bitten.

Und dann die Liebe zur Muttergottes. In einer Region wie dieser, in La Rioja, wo man Maria, unsere Mutter, so sehr liebt, sporne ich alle an, auch sie ins Zentrum ihres alltäglichen Lebens zu stellen, zusammen mit Christus im Tabernakel