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Persönliche Zeugnisse

Es ist aufmunternd, im Alltag heilig werden zu können

Kathleen Miller, Hausfrau und Mutter, Irland

12 Januar 2009

Stichwörter: Erziehung, Besinnungstage, Normaler Alltag
Vor ungefähr 11 Jahren entdeckte ich kurz nach meiner Konversion zum Katholizismus das Opus Dei. Eine Freundin (die Patin meiner jüngsten Tochter) lud mich zu einem Einkehrabend für Frauen ein und dort erfuhr ich von der Gründung des Opus Dei durch diesen großen Heiligen am 2. Oktober 1928.

Die Teilnahme an diesen Einkehrabenden, die von einem Priester des Opus Dei gehalten wurden, eröffnete mir eine ganz neue Welt, die den täglichen Messbesuch, die regelmäßige Beichte, die Besuche beim Allerheiligsten und eine wachsende Liebe zur Eucharistie und zur Muttergottes einschloß.

Der heilige Josefmaria, ein Priester aus Barbastro in Spanien, wurde am 6. Oktober 2002 von Johannes Paul II. heiliggesprochen. Er hatte sich täglich darum bemüht, in seinem Alltag heilig zu werden.

Mit seinen eigenen Worten weist der heilige Josefmaria darauf hin: "Dort, unter euren Mitmenschen, in euren Mühe, eurer Arbeit und eurer Liebe, ist der eigentliche Ort eurer tagtäglichen Begegnung mit Christus. Dort, inmitten der durch und durch materiellen irdischen Dinge müssen wir uns bemühen, heilig zu werden, indem wir Gott und allen Menschen dienen. Himmel und Erde scheinen sich am Horizont zu vereinigen; aber nein, in euren Herzen ist es, wo sie eins werden, wenn ihr heiligmäßig euren Alltag lebt." (Hl. Josefmaria, aus der Homilie: Die Welt leidenschaftlich lieben, 8. Oktober 1967)

Ich würde gern einige Zeit in einem Kloster verbringen und dort viele Stunden einfach nur beten. Aber dazu bin ich nicht berufen. Ich muß Essen kochen, Rechnungen bezahlen, Böden wischen und mich um Mann und Kinder kümmern. Für mich ist das sehr aufmunternd, dass auch ich genau da in meiner alltäglichen Arbeit heilig werden kann.

Um mehr über diesen wundervollen Heiligen zu erfahren, wendet euch an den heiligen Josefmaria um seine Fürsprache!