StartseitePersönliche ZeugnisseEine "Pille", um ein Problem zu umgehen
Persönliche Zeugnisse

Eine "Pille", um ein Problem zu umgehen

Eli Xólyx aus Guatemala erzählt, wie der hl. Josefmaria Escrivá ihrer Familie hilft

16 Juni 2010

Stichwörter: Familie, Leben
Wir sind eine Familie von 11 Kindern in Santa Fe Ocaña, Guatemala. Mein Vater hat eine Rosenzucht und wir helfen ihm bei dieser Arbeit. Als meine Mutter mit 43 Jahren mit meinem jüngsten Bruder schwanger war, musste sie wegen einer Magenkrankheit zum Arzt. Dieser sah sie an, und ohne weiter zu überlegen, empfahl er ihr einige Pillen, um die Schwangerschaft abzubrechen; es sollte ganz einfach sein, sie würde nicht leiden, und dann könne man sie behandeln und sie würde sich problemlos erholen.

Als mein Vater das erfuhr, weigerte er sich. Das ist ein Verbrechen, sagte er, wir werden einen anderen Arzt zu Rate ziehen. Außerdem werden wir zum hl. Josefmaria beten, damit alles in Ordnung kommt. Mit der Hilfe eines anderen Ärzteteams brachte meine Mutter meinen kleinen Bruder zur Welt, den wir Josemaría nannten. Sie ist wieder ganz gesund, und Josemaría ist schon zwei Jahre alt..

Mein Vater war aber wegen des ersten Arztes weiterhin in Sorge und wollte ihm Josemaría vorstellen. Er sollte dieses Kind sehen, das er getötet hätte. Der Arzt war ziemlich betroffen und sagte, er hätte nur gesagt, was man ihm für solche Fälle geraten hätte. Er sei froh, dass sie es nicht getan hätten, er hätte eben nicht ihren Glauben. Daraufhin sprach mein Vater mit ihm über den hl. Josefmaria und das Opus Dei. Der Arzt wollte es persönlich kennen lernen und seither hat er seine Vorstellung radikal geändert.

Als Dank hat mein Vater einen Teil der Rosenbeete reserviert, damit diese Rosen in der Nähe des Tabernakels in einem Zentrum des Opus Dei liegen. Wir bitten den hl. Josefmaria weiter für meine Mutter, denn sie hat immer noch Schmerzen. Und wir opfern alles für den Heiligen Vater und für die Treue der Töchter des hl. Josefmaria auf.