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Eine Briefmarkensammlung

29 März 2007

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In Granada fand das letzte Jahrestreffen der andalusischen Philatelisten, die Expo-Al-Andalus, statt. José María Fernández Peña nahm mit zwei Sammlungen daran teil, eine davon über den heiligen Josefmaria und das Opus Dei. Die Briefmarken zeigen eine Zusammenstellung bekannter Daten aus dem Leben des Gründers des Opus Dei und der Entwicklung dieser Institution.

José María Fernández Peña hat immer zwischen Briefmarken gelebt. Nicht von Berufs wegen, sondern aus Liebhaberei, ein Hobby, das jetzt, da er schon pensioniert ist, mit Erlaubnis seiner Frau einen Teil seiner Tage beansprucht. Vielleicht sind deswegen – weil er immer wieder diese kleinen Stücke Papier studiert und analysiert hat – seine Augen sprühend vor Leben und Wachheit und seine Hände voller Ausdruck.

Für die meisten unter uns ist es nur Neugierde, die uns die Gestalten oder Zeichen auf den Briefmarken betrachten läßt – meist nur Sache eines Augenblicks. Die Liebhaber dieser Marken jedoch widmen sich jahrelang den Themen, die sie ausgewählt haben, und stellen langsam und minutiös ihre Sammlungen zusammen.

Daher besteht eine Art Liebesbeziehung zwischen dem Briefmarkensammler und dem Ergebnis seiner geduldigen und sorgfältigen Arbeit. Im Blick von José María Fernández entdeckt man eine Art tiefer Befriedigung, während er seine 47 Wände der Briefmarkensammlung über den heiligen Josefmaria und das Opus Dei betrachtet.

Weder Fernández Peña noch seine Frau erinnern sich daran, wann diese Sammlung ihren Anfang nahm. Sicher ist nur, daß José María die Freude hatte, sie während des Internationalen Kongresses „Die Größe des Alltags“ auszustellen, der vom 8. bis 11. Januar aus Anlaß der Hundertjahrfeier der Geburt des Gründer des Opus Dei in Rom stattfand,.

In diesem Jahr 2002 hat er intensiv gearbeitet und das mit der unverzichtbaren Hilfe von Freunden innerhalb und außerhalb von Spanien. „Diese Marke schickte mir ein Freund aus Puerto Rico ... diese ist aus Madrid“, erklärt Fernández Peña. So hat er Briefmarken, die aus Anlaß der Hundertjahrfeier herausgegeben wurden, aus der ganzen Welt gesammelt, aus Venezuela, Italien, den Philippinen... Einige sind am 9. Januar 2002, am Jahrestag der Geburt des Gründers des Opus Dei, abgestempelt, andere am 26. Juni, dem Fest des heiligen Josefmaria, wieder andere am 2. Oktober, dem Jahrestag der Gründung des Opus Dei... Eine andere Gruppe ist am 6. Oktober entwertet, dem Datum der Heiligsprechung von Josemaría Escrivá, die für den Philatelisten eine Gelegenheit war, seine Sammlung mit Erinnerungsmarken dieses letzten Ereignisses zu bereichern.

Daten und Orte sind von großer Bedeutung. Daten, die in der Geschichte des Opus Dei wichtig sind. Und so gibt es in einem der Alben Briefmarken, die in verschiedenen Ländern in dem Jahr herausgegeben wurden, in dem die ersten Gläubigen des Opus Dei die apostolische Arbeit des Werkes dort begannen. Man folgt dem Werdegang der Ausbreitung: 1946, Portugal, Italien und Großbritannien; 1947, Frankreich und Irland... und so weiter. Eine andere Stellage zeigt Briefmarken, die an einigen Jahrestagen, die mit der Geschichte des Opus Dei in Zusammenhang stehen, abgestempelt wurden: der 14. Februar, der 2. Oktober...

Der Ort, wo wir den Briefmarkensammler und seine Arbeit treffen, ist Granada. Jedes Jahr gibt es dort eine Ausstellung der andalusischen Philatelisten, auf der sie eine Woche lang ihre Sammlungen zeigen. Zu Füßen der Alhambra im sogenannten Paseo de los Tristes (Gang der Traurigen), lächeln José María Fernández und seine Frau vielsagend. Vermutlich ist sie, Mariví, an dieser Sammlung nicht unbeteiligt, auch wenn sie nicht darüber spricht.