Heiliger Josefmaria
Seine Botschaft

Die ersten Christen

Stichwörter: Nächstenliebe, Kirche, Erste Christen, Einheit, Christliche Berufung
Sie alle verharrten einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern.Sie hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten. Alle, die gläubig geworden waren, bildeten eine Gemeinschaft und hatten alles gemeinsam. (Apostelgeschichte)

MASACCIO, Durch den Schatten des hl. Petrus werden die Kranken geheilt. 1426-27
MASACCIO, Durch den Schatten des hl. Petrus werden die Kranken geheilt. 1426-27
Ein einziges Herz
Bitte Gott darum, daß in der heiligen Kirche, unserer Mutter, die Herzen aller - wie zur Zeit der Urchristen - als ein einziges Herz schlagen, damit das Wort der Schrift sich bis zum Ende der Zeiten wirklich erfülle: "Multitudinis autem credentium erat cor unum et anima una" - die Gläubigen waren ein Herz und eine Seele.
Ich meine das sehr ernst: du darfst diese heilige Einheit nicht verletzen. Betrachte dies in deinem Gebet!
Im Feuer der Schmiede, 632

Wie die ersten Christen
Deine Verehrung für die Urchristen erscheint mir so gut, daß ich alles nur Mögliche tun werde, um sie zu fördern, damit du wie sie jeden Tag mit mehr Begeisterung dieses wirksame Apostolat der Diskretion und des vertraulichen Gesprächs ausübst.
Der Weg, 971

So, wie es die Ordensleute der strengen Observanz zu wissen drängt, auf welche Weise die ersten ihres Ordens oder ihrer Kongregation lebten, um sich nach dieser Lebensführung zu richten, so sollst du als ganzer Christ das Leben der Jünger kennen und nachahmen, jener, die mit Petrus und Paulus und Johannes zusammen waren und fast noch Zeugen des Todes und der Auferstehung des Meisters wurden.
Der Weg,, 925

Es ermutigt dich, sagst du mir, dir vorzustellen, wie viele Geschäftsleute sich wohl schon zur Zeit der Urchristen in der Ausübung dieses ihres Berufes geheiligt haben!
Du willst beweisen, daß das auch heute möglich ist. Der Herr wird deinem Bestreben seinen Beistand nicht versagen.
Die Spur des Sämanns, 490

Die christliche Berufung ernst nehmen
Will man sich schon auf Vergleiche stützen, so ist das Opus Dei am ehesten zu verstehen, wenn man sich das Leben der ersten Christen vergegenwärtigt. Sie lebten ihre christliche Berufung mit uneingeschränkter Hingabe; sie suchten ernsthaft jene Vollkommenheit, zu der sie durch die einfache und erhabene Tatsache der Taufe gerufen waren. Äußerlich unterschieden sie sich nicht von den anderen Leuten. Die Mitglieder des Opus Dei sind normale Menschen, die einer normalen Arbeit nachgehen und in der Welt als das leben, was sie sind: als christliche Staatsbürger, die den Forderungen ihres Glaubens ganz entsprechen wollen.
Gespräche, 24

Was dich wundert, scheint mir ganz natürlich. Daß Gott dich beim Ausüben deines Berufes aufgesucht hat?
So suchte Er die Ersten auf: Petrus, Andreas, Johannes, Jakobus bei ihren Netzen. Matthäus an der Zollstelle... Und, staune! Paulus mitten in seinen Bemühungen, die Saat der Christen auszurotten.
Der Weg, 799

Die Kirche lieben
Heute tut es not, mit lauter Stimme jene Worte des Petrus an die Vorsteher und Ältesten von Jerusalem auszurufen: Er ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen ward und der nun zum Eckstein geworden ist. In keinem anderen ist Heil. Denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen (Apg 4,11-12).
So sprach der erste Papst, der Fels, auf den Christus seine Kirche gebaut hat; ihn bewegte die kindliche Liebe zum Herrn und die Sorge um die ihm anvertraute kleine Herde. Von ihm und von den anderen Aposteln lernten die ersten Christen, die Kirche innig zu lieben.
Das übernatürliche Ziel der Kirche, 13

m den Spuren Christi zu folgen, braucht ein Apostel unserer Zeit nicht als Reformer aufzutreten, geschweige denn die historischen Realitäten seiner Gegenwart zu ignorieren... Es genügt vollauf, wie die Urchristen zu handeln, die Umwelt neu zu beseelen.
Die Spur des Sämanns, 320