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Die erste Biographie des hl. Josefmaria auf rumänisch

20 Juni 2013

Stichwörter: Bücher
In Kürze wird der Verlag Presa bună das erste Buch über den hl. Josefmaria auf rumänisch herausgeben, und zwar Aufzeichnung über Msgr. Escrivá, von Salvador Bernal. Sie lesen hier ein Interview mit der Übersetzerin. Bisher sind auf rumänisch Der Weg und Im Feuer der Schmiede erschienen und man arbeitet zur Zeit an der Übersetzung weiterer Schriften des Gründers des Opus Dei.

Dana Hădăreanu, die Übersetzerin des Buches spricht über ihre Eindrücke bei der Übersetzungsarbeit.


Wie haben Sie den hl. Josefmaria Escrivá kennen gelernt?

Zuerst habe ich einmal das Opus Dei kennen gelernt, und darüber den hl. Josefmaria. Dann habe ich begonnen, seine Schriften zu lesen. Ich bin ihm anhand dieses wunderbaren Buches über sein Leben, das ich die Ehre und Freude hatte zu übersetzen, noch näher gekommen.

Welche Facetten seines Lebens haben am meisten Ihre Aufmerksamkeit auf sich gezogen?

Das ganze Leben des hl. Josefmaria ist ein Zeugnis seiner Heiligkeit. Vor allem hat mich seine große Gottesliebe beeindruckt, der die Liebe zu den Menschen in nichts nachstand. Wie sorgte er sich um ihr geistliches und materielles Wohl, wie großzügig war er und wie enorm war seine Fähigkeit zu großen Opfern, aber auch zu Opfern in den kleinen Dingen, in der Routine jeden Tages, die manchmal so schwer zu ertragen ist und wo wir so leicht die Geduld verlieren.

Was hat die Botschaft des hl. Josefmaria Ihrem Land, Rumänien, zu sagen?

Meiner Meinung nach leben wir in Rumänien in einer schwierigen Übergangssituation, die uns vor eine moralische Herausforderung stellt. Der hl. Josefmaria sah sich in seinem Leben mit ähnlichen Situationen konfrontiert und wusste sie stes mit positiver Sicht, die auf den christlichen Werten basierte, anzugehen. Daher glaube ich, dass seine Botschaft Hoffnung und Freud schenkt, denn sie erinnert uns daran, dass wir mit christlicher Würde vor Gott leben sollen und ihn wie auch Christus in unserem Alltag finden können. Es ist gut zu wissen, dass, selbst wenn es so scheint, dass niemanden daran interessiert ist, was wir tun oder was uns beschäftig, Gott sich doch dafür interessiert. Uns daran zu erinnern, dass wir Kinder Gottes sind, macht froh, aber es zeigt uns auch unsere Verantwortung.

War es schwierig, die Texte des Gründers des Opus Dei zu übersetzen?

Glücklicherweise konnte ich mich bei den Texten des hl. Josefmaria auf die bereits veröffentlichten Übersetzungen des Gründers des Opus Dei stützen. Was die Übersetzung des restlichen Buches angeht, würde ich nicht sagen, dass es schwierig war, aber doch eine große Verantwortung bedeutete, denn ich habe versucht, die Schönheit und Klarheit des Stils von Salvador Bernal zu respektieren und so weit wie möglich beizubehalten. Im Übrigen konnte ich mit der unschätzbaren Hilfe der Mitglieder des Opus Dei des kulturellen Zentrums "Timona" von Bukarest rechnen, denen ich hiermit danke für ihre Geduld und ihr Verständnis, und ich bin auch der Herausgeberin Maia Alexe sehr dankbar.