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Persönliche Zeugnisse

Auch ich erhielt eines Tages von Gott das Geschenk der Berufung

Irene de Santos, Näherin, Mutter von 9 Kindern, San Antonio, Aguas Calientes, Guatemala

7 Juli 2009

Stichwörter: Asketischer Kampf, Opus Dei, Normaler Alltag, Christliche Berufung
Ich lernte das Opus Dei durch einen Brief kennen, der von der Hotelfachschule Zunil an die Schule meines Dorfes geschickt worden war. Meine Tochter Mirna war interessiert.

Wir fuhren also dorthin, und die Schule gefiel uns sehr gut, so dass sie sich entschied, dort ihre Ausbildung zu machen. Damit begann für meine ganze Familie ein neuer Abschnitt in unserem christlichen Leben.

Niemals hätte ich daran gedacht, zum Opus Dei zu gehören. Aber ich sah zu, wie Gott meine Töchter, eine nach der anderen, zum Werk berief. Für mich war das wie ein Traum. Ich erlebte, wie sie immer froh, dienstbereit, arbeitsam waren... Bis auch ich eines Tages von Gott das Geschenk der Berufung erhielt. Man muß wissen, dass die Leute im Werk sind, weil Gott sie dazu berufen hat. Und auch ich habe mich Gott hingegeben. Diese Hingabe fällt mir jeden Tag aufs neue schwer, aber vom heiligen Josefmaria habe ich gelernt, dass wir uns hier, in der Welt, in den täglichen Aufgaben, die Heiligkeit erkämpfen. Es ist nicht leicht, sich den Himmel zu verdienen, es ist schwer, aber Gott hilft uns.