Persönliche Zeugnisse

Alles ist in Ordnung

Ein besonderer Gnadenerweis des hl. Josefmaria

Kanada, 1 März 2011

Stichwörter: Krankheit, Glaube, Gebet
Dagmar ist Kanadierin, evangelisch, und sie arbeitet als Immobilienberaterin. Als ihre Mutter lebensgefährlich erkrankt war, nahm sie ihre Zuflucht zum hl. Josefmaria.

Meine Mutter ist nicht mehr jung und hat gesundheitliche Probleme.
Im Dezember 2005 wurde sie ernstlich krank. Sie selbst dachte, es sei ein Herzinfarkt. Um drei Uhr morgens rief sie mich an.
Wir fuhren zum Krankenhaus, wo die Ärzte sie von Kopf bis Fuß untersuchten. Wir warteten nervös auf das Ergebnis. Es war eine Sepsis, und außerdem wurde ein Riss in der Gallenblase festgestellt. Oh, mein Gott!
Sie konnte innerhalb von 24 Stunden sterben. Die Magnetische Resonanztomographie ergab, dass die Gallenblase so schwer war, dass sie gerissen war und dabei die Gänge für die Gallenflüssigkeit gequetscht hatte.
Die einzige Möglichkeit war, zu operieren und dabei die Gallenblase und einen Teil des Darms zu entfernen, um so die Gallengänge reparieren zu können. Diese Art von Operation dauer mindestens zwölf Stunden. Doktor Sharif Hanah, der Chef eines der Chirurgenteams, sollte die OP durchführen.
Er sah sich die Ergebnisse des MRT im Krankenhauses von Toronto an.
Er zeigte sie mir. Man sah nur Verletzungen und Risse. Man machte ein weiteres MRT von meiner Mutter. Die Ergebnisse von Sunnybrook
stimmten völlig mit den ersten überein. Insgesamt wurde also zwei MRTs und zwei Laboranalysen in verschiedenen Krankenhäusern erstellt. Die Operation wurde auf den 26. September festgelegt.
Monique hatte alles erdenkbar Mögliche unternommen, damit ich am 25. vom Prälaten des Opus Dei empfangen wurde. (Er besuchte gerade Kanada) Das erste, was dieser mir sagte, war: “Es wird alles gut gehen.” Und er fügte hinzu, dass die 85.000 Mitglieder des Opus Dei für sie beteten. Es bestand zu 30% die Wahrscheinlichkeit, dass meine Mutter die OP nicht überstehen würde.
Um 7 Uhr brachte man sie zum Operationssaal.
Und was geschah um 8 Uhr?
Doktor Hanah sagte zu mir: “Dagmar, warten Sie einen Moment,
ich muss mir Ihre Mutter noch einmal ansehen. Ich komme sofort wieder.” Er sah sich meine Mutter an, kam zurück und nahm mich beiseite. Wir setzten uns an einen ruhigen Ort, wo er mir anvertraute: “Ich bin gläubiger Christ. Heute morgen hatte ich eine Vorahnung.Ich fühlte, dass alles wunderbar klappen würde.”
Um zehn vor zwölf läutete das Telefon. Es war Doktor Hanah. “Dagmar, ich konnte es kaum glauben. Ich habe die Gallenblase weggenommen, und da lagen die Gallengänge.Sie waren komplett in Ordnung. Ich machte eine Röntgenaufnahme, um zu sehen, ob es Risse gab, aber ich konnte keinen entdecken. Dann sah ich mir die Sache noch genauer anhand einer Radioskopie an. Wieder fand ich nichts Verdächtiges. Da habe ich sie wieder zugenäht. Das ist alles, was ich gemacht habe. Alles ist in Ordnung.”
Bei der Kontrolluntersuchung zwei Wochen später fragte ich Doktor Hanah: “Glauben Sie, dass bei meiner Mutter ein Wunder geschehen ist? Ich erinnere Sie daran, dass er einer der besten Chirurgen von Toronto ist. Er schaute mich fest an und sagte: “JA”