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50 Jahre Abenteuer in Kanada

13 Oktober 2009

Stichwörter: Freundschaft, Apostolat
Zwei Pioniere : Laly Martin, rechts, kam 1959 nach Kanada. Sie hat von Anfang an im Studentinnenheim Montboisé gearbeitet. Alice Locong, links, war 1959 die erste Studentin von Montboisé. (Photo: Courtoisie)
Zwei Pioniere : Laly Martin, rechts, kam 1959 nach Kanada. Sie hat von Anfang an im Studentinnenheim Montboisé gearbeitet. Alice Locong, links, war 1959 die erste Studentin von Montboisé. (Photo: Courtoisie)
Das Studentinnenheim Montboisé/Fonteneige am Fuß der Universität von Montréal hat seinen 50. Jahrestag gefeiert. Tage der offenen Tür, Konzert, Ehemaligentreffen.

Am 16. Juli 1959 nahm Laly Martin, Numerarierin des Opus Dei, als Gründerin des Studentinnenheims das Haus mit dem klangvollen Namen Montboisé in Besitz. Nach einer kurzen Ausbildungszeit in Rom, wo auch der Gründer des Opus Dei, der hl. Josefmaria lebte, nahmen Laly und drei andere junge Frauen das Schiff, um sich in das große Abenteuer der Arbeit der Frauen des Opus Dei in Kanada zu stürzen.

Nachdem sie von einer Bank in Montréal ein Darlehen bekommen hatten, kauften sie in der Louis-Collin-Allee ein Haus, das später Fonteneige, sur Woodbury, werden sollte. Für die anstehenden Arbeiten der Renovierung und Einrichtung hatten sie nur wenige Wochen zur Verfügung, denn das Haus sollte zum Semesteranfang im September für die Studentinnen fertig sein.

"Das erste Jahr war einfach großartig, denn mit den ersten Studentinnen haben wir sofort eine kleine Familie gebildet“, erinnert sich Laly. „Wir waren gerne zusammen und es wurden wunderbare Freundschaften geschlossen."

Das Studentinnenheim Montboisé sollte diesen Geist und das Ambiente dieses ersten Jahres beibehalten und so für Hunderte von jungen Frauen zu einem dynamischen Umfeld ihrer Studienjahre werden. "Sie kamen alle, um zu studieren, aber so manche Studentin hat in dieser anziehenden Atmosphäre einer guten Gemeinschaft, die im Heim herrschte, das beispielhafte Zeichen eines christlichen Lebensideals erkannt oder gefunden", erzählt Laly Martin.

(Quelle: Catherine Foisy, Doktorandin an der Universität Concordia)